Jeder hat schon von Geistern, Kobolden und Zwergen gehört. Sie sollen in unberührter Natur zu hause sein. Doch nur wenige Menschen konnten solche Wesen bisher selbst sehen...
Ganz weit hinten in der Leutaschklamm, wenn wir durch das Klammtor den Wald betreten, spüren wir eine fremde und geheimnisvolle Wirklichkeit. Es ist das Reich des Klammgeistes, der tief unten in seinem tosenden Schloss aus sprudelnden Strudeln und Wirbeln, aus rauschenden Kaskaden und bizarren Felswänden sein Unwesen treibt. Ein kühner Steig lässt uns atemberaubend in die Behausung des Klammgeistes blicken. Ganz am Ausgang der bis zu 75 m tiefen Klamm leben die Klammkobolde und Wasserzwerge. Sie sind alle Naturwesen, die wir nur sehen und hören, wenn wir den Alltag hinter uns lassen und in die geheimnisvolle Welt der Geisterklamm eintauchen.
Entlang von zwei Rundwegen können wir das Reich des Klammgeistes erleben
Klammgeistweg, 3000 m Länge
Der Klammgeistweg steigt vom Parkplatz aus nach 600 Metern in die Klamm hinein und verläuft auf einem kühnen, 800 Meter langen Steg bis zur Panoramabrücke. Von dort kehrt er auf einem Forstweg zum Parkplatz zurück. An den Haltepunkten erzählt uns der Klammgeist allerlei Geheimnisvolles aus seinem Reich.
Koboldpfad, 1900 m Länge
Der Koboldpfad führt von Klammkiosk in Mittenwald über den Gletscherschliff in die Leutaschklamm hinein und trifft auf der Panoramabrücke auf den Klammgeistweg. Der Rückweg führt durch die nordseitigen Klammhänge hinab zum Ausgangspunkt. Entlang dieses Pfades berichten uns die Kobolde von den Gletschern und Gesteinen in Zusammenhang mit der Leutaschklamm.




















